Fahrt nach Berlin vom 01. – 03. April 2019

Berlin

„Wie siehst du Deutschland? Wovon träumst du? Zeig es bei Eyeland!“ – das waren die Fragen der Ausschreibung des bundesweiten Fotoprojekts „eye_land: heimat, flucht, fotografie“.

An diesem Fotoprojekt haben im letzten Schuljahr  6 Schüler*innen der Internationalen Förderklasse (IFK) teilgenommen, die intensiv von der Fotografin Verena Günther und der Schulsozialarbeiterin Tanja Vankerkom begleitet wurden.

Zusammen wurden Fotos erarbeitet, die sich mit dem Leben hier, vor allem aber auch mit den Träumen und Visionen von der Zukunft  der Teilnehmer*innen befassen.  So entstand das Projekt „Heute im Morgen“, jeweils mit einem realistischen und einem unrealistischen Foto ihrer Zukunftsversionen.

Die Bilder bzw. das Projekt werden einerseits auf dem Webportal, aber auch- da die Bilder ausgewählt wurden- im Rahmen einer bundesweiten Ausstellung im April in Berlin präsentiert.

Von 80 Einreichungen wurden 40 Projekte ausgewählt und das Projekt des EGB ist mit dabei.

Aus diesem Grund reisten vier Teilnehmer sowie die Fotografin Verena Günther, Jugendfilmclub (JFC) Mitarbeiterin Sabine Sonnenschein und Tanja Vankerkom vom EGB zur Eröffnung und nahmen am begleitenden Workshop- und Diskussionsprogramm des Kinder- und Jugendfilmzentrums (KJF) teil.

Am 2. April 2019 wurde die Ausstellung mit den besten und spannendsten eingereichten Arbeiten im Bundespresseamt Berlin eröffnet.

Berlin 

Foto: Die Fotografen Kian, Mohammad, Noor, Younes; Projektleitung: Verena Günther und Tanja Vankerkom vor ihrem Beitrag in der Ausstellung.

Neben bewegenden Schicksalen und Geschichten vermittelt die Ausstellung die besonderen fotografischen Kompetenzen von Jugendlichen.
Caren Marks, die Parlamentarische Staatsekretärin im Bundesjugendministerium, hob das Anliegen von Eyeland hervor: „Das Projekt hat den gesellschaftspolitischen Anspruch verfolgt, jungen Menschen selber eine Stimme zu geben. Ihre fotografischen Statements sollen Einblick geben in ihre Lebenswelt und ihre Sichtweise von Deutschland. Das ist gelungen. In einer teilweise aufgeheizten politischen Debatte bilden die Arbeiten eine einmalige historische Chance, die wechselseitige vorsichtige persönliche und kulturelle Annäherung mit dem Medium der Fotografie zu dokumentieren.“ Dr. Eva Bürgermeister, Leiterin des KJF und auch Vorstandmitglied des JFC Medienzentrums, ergänzte: „Die Beiträge zum Eyeland-Projekt machen deutlich, wie vielfältig und emotional die Ansichten auf das Thema ‚Heimat‘ sind. Mit den künstlerischen Mitteln der Fotografie und engagierter medienpädagogischer Arbeit werden Gedanken und Gefühle formuliert, die das KJF mit der Eyeland-Ausstellung in die Öffentlichkeit trägt.“

Die Ausstellung mit einer Auswahl der eingereichten Arbeiten dokumentiert das gesellschaftliche Engagement der Initiativen und die Vielfalt fotografischer Positionen. In eindringlichen Fotoarbeiten zeigen junge Menschen mit und ohne Fluchtbiografie ihre Sichtweisen auf die Themen Heimat und Identität.

Kooperationspartner sind die Bundeszentrale für politische Bildung und das wannseeFORUM Berlin.

Wer Lust hat kann sich die Ausstellung vom 02. Mai – 29. Juni (montags bis freitags von 6- 19 Uhr)im Wissenschaftspark Gelsenkirchen anschauen. Der JFC plant aber auch die Wanderausstellung nach Köln zu holen.

Sightseeing durfte natürlich auch nicht fehlen:

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Tags: Internationale Förderklasse

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