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Besonderheiten

DATEV-Praxisseminare im Bildungsgang Steuerfachangestellte

Auszubildende sollen in ihrer Berufsausbildung zur/ zum Steuerfachangestellten praxisnahe Bezüge in das Fach Rechnungswesen erhalten. Diese Zielsetzung führte dazu, dass sich die Kooperationspartner EGB und Steuerberaterkammer Köln mit der DATEV auf die Etablierung PC-gestützter Seminare am EGB einigten.

Fibu-Praxistage:

Ausgangspunkt dieses Seminars bildet ein belegorientierter Praxisfall, der in Kombination von manuellen und EDV-gestützten Arbeitsphasen von den Auszubildenden bearbeitet wird.

Das Seminar findet jeweils in den ersten Wochen des ersten Ausbildungsjahres statt. Zunächst setzen sich die Auszubildenden mit der manuellen Buchführung des Mustermandanten auseinander. Im Anschluss folgt in einer zweiten Phase die Übertragung und Erfassung in das Finanzbuchführungsprogramm: "DATEV: Kanzlei Rechnungswesen-pro". Zu diesem Zeitpunkt findet der Unterricht in den entsprechenden EDV-Fachräumen statt.

DATEV-Lohntage:

Im zweiten Ausbildungsjahr erhalten die Auszubildenden Einblicke in die PC- gestützte Lohnbuchhaltung in Form eines Ganztagsseminars "DATEV Lohn und Gehalt comfort in der Praxis". Die Auszubildenden nehmen hierbei für ein Musterunternehmen umfangreiche Lohn- und Gehaltsbuchungen vor, erfassen neue Mitarbeiter und simulieren auch bei Kündigung alle notwendigen Arbeitsschritte in der Lohnbuchhaltung. Das Seminar baut auf das im Unterricht erarbeitete theoretische Fachwissen auf.

Aufstiegs-/Weiterbildungsmöglichkeiten

Für Steuerfachangestellte bieten sich nach mehreren Jahren Berufstätigkeit im steuerberatenden Bereich mehrere Aufstiegsmöglichkeiten an, die sich insbesondere durch die Zugangsvoraussetzung unterscheiden.

Staatlich geprüfte/-r Betriebswirt/-in : eine bisher noch relativ wenig bekannte Möglichkeit, sich als Fachkraft im privaten oder öffentlichen Dienst für Führungsaufgaben zu qualifizieren. Auch am EGB ist diese Weiterbildung in der Wirtschaftsfachschule möglich.

Steuerfachassistent/-in bzw. Steuerfachwirt/-in als unterstützende Kraft mit leitender Tätigkeit innerhalb der Kanzleiorganisation. Der bzw. die Steuerfachassistent/-in kann in etwa verglichen werden mit der Qualifikation des Bilanzbuchhalters. Die Prüfung findet vor der örtlichen Steuerberaterkammer statt. In einigen Bundesländern wird der/die Steuerfachassistent/-in als Steuerfachwirt/in bezeichnet. Zulassungsvoraussetzung sind eine abgeschlossene Steuerfachangestellten-Ausbildung sowie eine mindestens 3-jährige hauptberufliche Tätigkeit bei einem Steuerberater/Wirtschaftsprüfer o. ä. Bei Vorliegen anderer Bildungsvoraussetzungen ist eine längere Berufstätigkeit nachzuweisen. Die Prüfungsordnung kann bei der Steuerberaterkammer Köln angefordert werden.

Bilanzbuchhalter/-in ist eine Weiterbildungsmöglichkeit, die hauptsächlich in Industrie und Handel ergriffen wird. Die Prüfung findet i. d. R. vor der örtlichen Industrie- und Handelskammer (IHK) statt.

Steuerberater/-in: Dazu sind in der Regel zehn Jahre Berufserfahrung im steuerberatenden Berufsbereich notwendig (nach Abschluss der Ausbildung zum Steuerfachangestellten). Durch Studium oder Weiterbildung ist eine Verkürzung möglich. Zum Berufsbild des Steuerberaters gibt es Informationsmaterial bei der Steuerberaterkammer Köln.