Erich-Gutenberg-Berufskolleg Köln 0221 969580 info@egb-koeln.de
Imagining our Europe – Short Stories for Sharing Perspectives
Erasmus+ 2019- 2021
Das Erich-Gutenberg-Berufskolleg konnte auch für den Projektdurchgang 2019-2021 überzeugen und wird von der Europäischen Kommission gefördert. Damit führt unsere Schule schon zum dritten Mal ein Erasmus+ Projekt durch.

Das Projekt „Imagining our Europe – Short Stories for Sharing Perspectives“ wurde auf der Grundlage der Notwendigkeit entwickelt, aktiv und bewusst gegen Prozesse der Entfremdung einzutreten und eine Kultur der Kommunikation und des gegenseitigen Verständnisses zu entwickeln.

In den kommenden Monaten werden die jungen Menschen vom Erich-Gutenberg Berufskolleg in regem Kontakt mit drei Partnerschulen stehen. Wir freuen uns darauf, bekannte Gesichter aus den Schulen in Marijampole, Litauen und Lüttich, Belgien wieder zu sehen. Als neuen Partner begrüßen wir alle teilnehmenden Schüler*innen und Lehrer*innen der Schule aus Fuerteventura in Spanien.

Das Hauptziel des Projekts ist es, den Dialog zwischen unseren Schülerinnen und Schülern zu unterstützen und zu fördern, indem Bewusstsein und friedliche Aushandlungsprozesse darüber ausgelöst werden, was es bedeutet, Europäer*in zu sein.

Durch die Erstellung fiktiver Texte (Kurzgeschichten) zu Themen wie der Europawahl, dem Brexit, dem Arbeitsleben, Schulleben, Sportveranstaltungen, oder die Umweltpolitik der einzelnen Länder der EU werden die Schülerinnen und Schüler ermutigt, ihre Ansichten, Gedanken und Gefühle rund um die EU auf kreative Weise zu äußern. Am Ende des Projekts veröffentlichen die Schülerinnen und Schüler ihr Werk in Form einer Anthologie.

Das EGB ist eTwinning Schule. Auch das Eramsus+ Austausch ist geprägt von der immer intensiveren Nutzung der internationalen Plattform. Somit kann gewährleistet werden, dass das Projekt nachhaltig zwischen den Austauschphasen lebendig gehalten wird.

 

Erasmus+

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DsiN - Partnerschule

Big Data, Nutzerprofile, Quantified-Self-Bewegung, Internet of things, biometrische Authentifizierungsverfahren - die starke Ausrichtung auf das digitale Arbeiten, Unterrichten und die private Nutzung digitaler Medien impliziert eine notwendige Grundbildung im Bereich Datenschutz und Datensicherheit für SuS und KuK.

SuS müssen mündige Bürger sein in einer digitalen Welt – eine „Aufklärung 4.0“ ist unverzichtbar!

Aus diesem Grund sind wir mit dem eingetragenen Verein „Deutschland sicher im Netz“ (https://www.sicher-im-netz.de/) eine Kooperation eingegangen, um sich gemeinsam diesem Thema zu stellen.

Die ersten 4 gemeinsamen Projekttage wurden im November 2017 im IT-Bildungsgang durchgeführt.

Seit 2006 arbeiten am EGB alle Schüler und Lehrer mit einer Lernplattform. Seit 2013 ist die Grundlage dieser Lernplattform Office 365. In Office 365 nutzen wir unsere eigene Domain (alle Schüler und Lehrer besitzen ein Konto in der Namenskonvention Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.), unter der auch unser Webserver erreichbar ist (www.egb-koeln.de).

Die Lernplattform ist für alle Bildungsgänge eingerichtet. Genutzt werden die Funktionen Dateiablage über Klassenseiten (Teamwebsites) und einem individuellen Speicherbereich (One Drive). Weitere genutzte Funktionen sind der Klassenkalender (bspw. Termine für Klassenarbeiten, Klassentreffen, Geburtstage) und Mail. LuL und SuS besitzen eine EGB-Mail-Adresse, des Weiteren werden Klassen-, Fach- und Bildungsgangverteiler sowie ein Lehrer- und Schülerverteiler genutzt.

Im Schulprojekt School@Home wird Office 365 als Videokonferenzplattform eingesetzt (Skype). In vielen Klassen (insbesondere IT-Klassen) werden die Unterrichtsstunden protokolliert. Grundlage dafür ist OneNote, welches sowohl online als auch offline für alle Plattformen (Apple, Android, Windows – wichtig für unser Schulprojekt BYOD) kostenlos zur Verfügung steht. Im Schulprojekt BYOD wird verstärkt mit Office Online gearbeitet.

Eingebunden in Office 365 sind eine Raumreservierung für die Internet-Cafes, ein Besprechungsraum, das Selbstlernzentrum und die IT-Projekträume sowie die Ausleihe der mobilen Beamerstationen. Des Weiteren wurde die didaktische Jahresplanung und unsere Vertretungs- und Wocheneinsatzpläne in Office 365 angebunden. Die Benutzerverwaltung in Office 365 wird aus unserem Active Directory (unidirektional) über ein Skript gesteuert.

Das Auslagern der Lernplattform in die Cloud brachte neben der Kostenersparnis auch weitere Vorteile – die Verfügbarkeit, der Virenschutz, die Sicherung der Daten erfolgt nun kostenlos von einem externen Anbieter und entlastet die Aufgaben der Schule ungemein. Der Datenschutz unterliegt europäischem Recht, da die entsprechenden Rechenzentren in Holland und Irland liegen. In der Lernplattform werden nur konzeptionelle Daten (didaktische Dokumente) und Unterrichtsdaten gespeichert. Noten-, Zeugnis- und private Daten der Schüler werden nur innerhalb der Verwaltung verarbeitet und gespeichert. Das Verwaltungsnetz besitzt keine physische Verbindung zum pädagogischen Schulnetz.

Über Office 365 bieten wir allen Schülern auch die Möglichkeit kostenlos Office Pro Plus zu nutzen, d.h. jeder Schüler hat die Möglichkeit sich die aktuellste Office-Version 5-mal auf privaten PCs zu installieren, solange er Schüler unserer Schule ist (d.h. 2500 Lizenzen). Die neueste Office-Funktion MS Teams wird derzeit erprobt.

Was ist eSports und wie wird es am EGB eingesetzt? 

eSports bezeichnet man meist als wettbewerbsmäßiges Spielen von Computer oder Videospielen.Am EGB bezeichnen wir den eSport als elektronischen Sport, welchen wir seit  August 2017 durch neuartige technische Geräte anbieten können wie beispielsweise unserem ICAROS,ICAROS Cloud, Virtualizer & Cybershoes. 

Der Bereich des eSportswird in letzter Zeit immer mehr präsent. Auch im EGB ist dies ein Begriff, denn wir setzen mit dem ICAROS ein Zeichen. Wir möchten den Schülern und Schülerinnen, den Bereich des eSports näherbringen. eSports ist kein sinnloses Computerspielen, wie man es vermuten würde, denn am EGB soll damit die Hand-Augen Koordination und Reaktionsschnelligkeit trainiert werden, welche die Schülerinnen und Schüler lernfördernd und auf eine spielerische Art und Weise angeeignet bekommen. Der Icaros bietet durch die liegende Position, in der sich die Schülerinnen und Schüler befinden und den VR-Brillen eine Welt an, in der man abtauchen und fliegen kann.

Wir, das EGB wurden als „gute gesunde Schule“ bezeichnet. Durch den Bereich „Gesundheit in Verbindung mit Virtual Reality“. Möchten wir den Schüler/innen Kompetenzen und Haltungen fördern, die ihre Bereitschaft zum lebenslangen Lernen stärken und sie befähigen, in einer sich verändernden Gesellschaft ein erfolgreiches und gesundes Leben zu führen. Unsere Ziele mit dem ICAROS sind gezielt, denn Sie sollen folgendes erreichen:   

  • Qualität der Schul- und Unterrichtsprozesse erweitern   
  • Förderung der Lern- und Leistungsfähigkeit der Lehrpersonen und Schüler/innen  
  • Zufriedenheit und Wohlbefinden der Beteiligten  

Wir möchten mit unserem eSports Bereich das Gesundheits- und Sicherheitsbewusstsein und damit folgende verbundene Gesundheitskompetenzen fördern:   

  • Integration gesundheits- und sicherheitsbezogener Inhalte  
  • Gesundheitsfördernde Unterrichtsprinzipien  
  • Kurse und Programme der pädagogischen Prävention und Gesundheitsförderung  

Im Bereich der Gesundheitsförderung und Sport durch den Einsatz des ICAROS sehen wir folgende Vorteile für Schüler und Kollegen:  

  • Beugt Rücken- und Kopfschmerzen sowie Bandscheibenvorfällen vor, durch die sitzende Tätigkeit 
  • Rumpfmuskulatur und Schultergürtel werden gekräftigt 
  • Sturzprävention durch Balance und Gleichgewichtssinn   
  • Sozialkompetenzen werden durch Multiplayer-Modus gestärkt  
  • Selbstwertgefühl und Selbstkonzept bei unsportlichen, unmotivierten Schülern, da Sie alleine auf dem Icaros sich bewegen – kein Schüler guckt zu (Verhinderung von Stigmatisierung)
  • Trainingsangebote für Rollstuhlfahrer und verletzte (Reha-Angebot)  
  • Schärfung visueller, taktiler und optischer Wahrnehmung   
  • Verbesserung der Koordination, Reaktions- und Organisationsfähigkeit durch den dreidimensionalen Raum   
  • Motivation zur Bewegung durch virtuelle Welten und Animationen wie “Fliegen” und “Tauchen” 

Als koordinierende Schule in dem dreijährigen Erasmus+ - Projekt A shared time for reading in Europe richtete das Erich-Gutenberg-Berufskolleg am 18. November 2016 als stolzer Gastgeber die offizielle Auftaktveranstaltung in seinen Räumlichkeiten aus. Die Gäste waren die Lehrerinnen und Lehrer der europäischen Partnerschulen, die am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer des Erich-Gutenberg-Berufskollegs und interessierte Schülerinnen und Schüler aus dem Wirtschaftsgymnasium.

Erasmus+ Eröffnungsfeier

In dem Projekt, an dem Partnerschulen aus insgesamt sechs EU-Ländern mitwirken, geht es um das breite Themenfeld Lesen. Ziel ist im Groben eine Vertiefung der fremdsprachlichen Lesekompetenz durch die Auseinandersetzung und Verfassung von Zeitungsartikeln.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Dr. Rolf Wohlgemuth, dem Schulleiter, und Sigrid Kurz sowie Swenja Piepel, den Koordinatorinnen des Projektes, gab es erst einmal etwas auf die Ohren: Kölsche Tön im Wechsel mit gecoverten Evergreens der Musikgeschichte von der schuleigenen Lehrerband, die wie immer höchstens eine halbe Minute brauchte, um das Publikum vollständig mit einzubeziehen. Es war nicht zuletzt auch die auf diese Weise aufgekommene ausgelassene Stimmung, die zu einer gelungenen Veranstaltung beitrug. Entscheidend hierfür war auch die fesselnde Präsentation von Schülerinnen und Schülern des Wirtschaftsgymnasiums, die am Projekt beteiligt sind. Auf eindrucksvolle Weise schilderten sie in ihrem humorvollen und faktenreichen Beitrag die Inhalte und die Erlebnisse des einwöchigen Schüleraustausches mit der Partnerschule in Litauen, der kurze Zeit vorher stattgefunden hatte.

Erasmus+ Eröffnungsfeier

„Ich freue mich sehr, dass diese Veranstaltung rundum geglückt ist.“, sagt Sigrid Kurz, „Wir sehen den nächsten drei Jahren, die sicher ebenso erfolgreich sein werden wie der heutige Tag, mit Spannung entgegen.“

Für ihr Vorhaben wünschen wir allen am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schülern, den Kolleginnen und Kollegen der Partnerschulen sowie Frau Kurz und Frau Piepel das allerbeste Gelingen!

 

Erasmus+

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Das Thema Virtual Reality zieht seit vielen Jahren verstärkt in die Gesellschaft und das alltägliche Leben ein. Mit der Stadt Köln setzen wir derzeit ein Pilot-Projekt zum Thema „kommende Einsatzmöglichkeiten von Augmented-/Virtual Reality in Schulen“ um. 

Warum ist VR und AR so wichtig?

Das Thema Augmented-/Virtual Reality besitzt ein ungemeines Potenzial für das Lernen, welches auch in der Bildungsinitiative „Bildung 4.0“ entsprechend zum Ausdruck kommt. Wir sehen hier die Notwendigkeit, Schülern und Auszubildenden in ihrer schulischen und beruflichen Ausbildung auf das Thema Virtual Reality, durch handlungsorientieren Einsatz vorzubereiten und mehr als Grundlagenwissen zu vermitteln (s. a. EGB-Medienkonzept).

Multimedia Projektraum

Da wir im Multimedia-Projektraum bereits seit mehreren Jahren die Auszubildenden auch in den Bereichen Sprach­erkennung und Sprachausgabe für die Mensch-Maschine Interaktion, die Bild­verarbeitung (Bilderkennung, Bildverfolgung), die Kommunikation über LAN / WLAN (Videokonferenzen, Group Learning) und alternative Ein- und Ausgabetechniken (Sensorik, Gestensteuerung) unterrichten und die Auszubildenden auf die Anforderungen der 21st Century Skills ausbilden, sehen wir es als notwendig an, auch den Bereich der virtuellen Realität zu integrieren und damit neue Impulse in der Ausbildung zu setzen. 

Spaß fördert Lernen

Mit Hilfe von 3D-Brillen (derzeit befinden sich die VR-Brillen Oculus-Rift, HTC-Vive und Sony-VR im Einsatz) ist es uns gelungen, die Sicht von virtuellen Räumen in die Klassenzimmer zu transportieren. Der Einsatz von virtueller Technik im Klassenzimmer ermöglicht eine erhebliche Steigerung der Kompetenzerlangung. Die Kombination von Spaß und Lernen fördert nach neuesten lernpsychologischen Erkenntnissen den Lernvorgang erheblich. Er fördert die Kreativität, die Problemlösungsfähigkeiten sowie die Ausbildung von Kooperations- und Teamkompetenzen im Unterricht und auch im gesellschaftlichen Leben.

Erste Anwendungsbeispiele

Bisher wurden im Fach Büroprozesse Arbeitsplatzumgebungen im Unterricht mit Hilfe von Microsoft Visio konzipiert und in 2D dargestellt. Im Schuljahr 2016/2017 haben wir erstmalig diese Lernsituation in Projektform unterrichtet und die digitalen Medien durch SweetHome 3D ausgetauscht. Die Software ist kostenlos verfügbar und kann von SuS auch zu Hause auf ihren Devices oder im Ausbildungsbetrieb genutzt werden. Die SuS erstellten mit der Software SweetHome 3D Klein- und Großraumbüros unter ergonomischen Gesichtspunkten, die sie in einer späteren Projektphase mit Hilfe der VR-Brillen begehen und bewerten konnten. Im Bildungsgang Kaufleute für Büromanagement haben wir uns entschieden, die SuS in ihrer schulischen und beruflichen Ausbildung auch auf das Thema Virtual Reality vorzubereiten.

Robotics

Das Zusammenwachsen von Robotik, VR und KI wird den technologischen Wandel massiv beschleunigen und auch die Lernkonzepte und-strukturen in Schulen stark verändern – erste Trends wie bspw. MOOCs (massive offene Online-Kurse) oder die Khan-Academy zeigen mögliche Wege auf.

Feedback

Die SuS waren begeistert vom Einsatz der VR-Brillen im Unterricht und bestätigten uns den sinnvollen und motivierenden Einsatz dieses neuen digitalen Mediums. Für fast alle SuS war es die erste Begegnung mit dem Medium VR-Brille. In einer Einführungsphase konnten die SuS alle 3 VR-Brillen-Typen testen und durch die Demos der Hersteller das ungemeine Potential dieses Mediums erfahren. "Das habe ich noch nicht erlebt!", "Wahnsinn, man ist in einer anderen Welt!" (Kommentare von SuS).

Youtube: Virtual Reality am EGB

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern die Arbeitswelt. 

Wieso ist es wichtig, sich mit dem Thema "Robotik" auseinanderzusetzen?

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz beeinflussen immer mehr unser alltägliches Leben und auch viele Berufe. Seit dem Beginn von Industrie 4.0, mit dem „World Wide Web“, hat sich das Privat- und Arbeitsleben stark verändert und es verändert sich kontinuierlich weiter. Der größte Nachteil dieser Entwicklung liegt darin, dass einige Berufe komplett verschwinden bzw. ohne Mensch durchgeführt werden können. 

Die wichtigsten Fakten zu „Industrie 4.0“

  • Intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen in der Industrie
  • Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Zukunftsprojekt, um die industrielle Produktion zu digitalisieren 

Welche Berufe werden betroffen sein bzw. sind schon zum Teil betroffen:

  • Kauffrau für Digitalisierungsmanagement/Kaufmann für Digitalisierungsmanagement
  • Kauffrau für IT-System-Management/Kaufmann für IT-System-Management
  • Kaufleute für Büromanagement
  • Steuerfachangestellte
  • Kaufleute im eCommerce

Da auch Schüler und Schülerinnen nach Ihrem Schulabschluss sich auf dem Arbeitsmarkt umsehen, sieht die Initiative „Bildung 4.0 bzw. Schule 4.0“ der Landesregierung NRW und auch wir die Notwendigkeit, Schülern und Auszubildenden in ihrer schulischen und beruflichen Ausbildung auf das Thema Robotik vorzubereiten und mehr als Grundlagenwissen zu vermitteln. 

Einsatz der Schule in der Robotik

  • Alle Kompetenzbereiche (Sozial-,Fach-,Methoden- und Selbstkompetenz) finden sich im Projekt Robotik wieder
  • Das EGB verfügt seit August 2017 den humanoiden Roboter NAO und Pepper
  • Frühjahr 2018 startete die Robotik AG für Schüler*innen und Lehrer*innen 

21st Century Skills

  • Aus ersten wissenschaftlichen Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass die Arbeit mit humanoiden Robotern eine erhebliche Steigerung der Kompetenzlagerungen mit sich bringt.
  • Der Einsatz humanoider Roboter fördert die Kreativität, die Problemlösungsfähigkeiten, sowie die Ausbildung von Kooperations- und Teamkompetenzen im Unterricht und auch im gesellschaftlichen Leben
  • Dies alles sind Kernkompetenzen der 21st Century Skills.

 Projekte am EGB

LEGOJährliche Roboter Lego Challenge

Nach dem Gewinn der Galeria Kaufhof LEGO-Challenge, bei dem Schüler des EGB einen Roboter darauf programmiert haben möglichst viele Lego Steine innerhalb von 4 min. aufzusammeln und ins Ziel zu bringen, wird eine solche Roboter Lego Challenge jährlich am EGB durchgeführt. Schülerinnen und Schülern des Bildungsgangs IT, wird die Seite eines immer wichtigeren Bereichs nähergebracht und in einem Wettbewerb mit Spaß vermittelt.

Roboter live im Einsatz

Das Erich Gutenberg Berufskolleg besitzt selbst mehrere Roboter für die Arbeit im Unterricht. Die Roboter Modelle Pepper und Nao sind im Einsatz und in enger Zusammenarbeit mit einer der führenden Softwareunternehmen für Roboter in Deutschland, der Entrance GmbH. Mit den Modellen wird die Arbeit mit den Robotern und der Software dahinter nahegebracht.

Wie im folgenden Video kann der Roboter auf Sätze und Gesten von den Schülern programmiert werden.

Link Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=oDChAFHSScA&t=71s

Ebenfalls am Erich Gutenberg Berufskolleg vertreten, ist der "Robo Dog". Ein Roboter, der darauf programmiert ist das Verhalten eines Hundes nachzuahmen. 

Robotik AG zu Besuch in der Kinderklinik Köln Porz

Die Teilnehmer der Robotik AG bauten die humanoiden Roboter des Erich-Gutenberg-Berufskollegs im Spielzimmer der Kinderklinik auf. Mehr Infos: Besuch Robotik AG Kinderklinik

 

Mit Zustimmung der Bezirksregierung Köln führen wir seit Dezember 2016 den beantragten Modellversuch school@home im IT-Bildungsgang durch.

Die grundsätzliche Idee des Modellversuchs besteht darin, den Unterricht alle 6-8 Wochen für einen Tag in den Ausbildungsbetrieb oder die Wohnung der Auszubildenden zu verlagern. Eine Konzepterweiterung von school@home sieht vor, längerfristig erkrankten Schülern die Möglichkeit zu eröffnen, freiwillig und ohne Benotung von zu Hause oder dem Krankenhaus aus am Unterricht teilzunehmen.

Aufgrund der Tatsache, dass viele Auszubildende eine weite Anfahrt zu unserer Schule haben, würden sich aus dem Modellversuch auch viele ökonomische und ökologische Vorteile für alle Beteiligten ergeben.

Technische Voraussetzung für die Durchführung von school@home ist unser Basiskonzept BYOD und unsere Lernplattform Office 365:

Unsere Vision: learning with any device, anytime, anywhere

school@home

Viele unserer Ausbildungsunternehmen, insbesondere die Ausbildungsbetriebe aus unseren IT-und BKM-Bildungsgängen, arbeiten heute bereits in einer globalisierten Wirtschaft. Soziale Netzwerke erweitern beruflich und auch privat den Arbeits- und Lebensraum durch dezentrale „virtuelle Treffen“.

Das Projekt „school@home“ soll zusätzlich diese Selbstverständlichkeiten im Wirtschaft- und Alltagsleben aufgreifen und versuchen, virtuelle Treffen in den Schulalltag zu transferieren und dadurch die benötigten Kompetenzen der Collaboration und Kommunikation der 21st Century Skills aufzubauen.

Damit die Auszubildenden und auch die LehrerInnen die benötigten Kompetenzen aufbauen können, wurden 2 komplette Unterrichtstage als Projekttage durchgeführt (am 27.06.2016 für die AITT0215 und am 29.06.2016 für die AKBT0215).

Die Auszubildenden blieben an diesem Tag zu Hause und der Unterricht wurde über eine Online-Konferenzschaltung durchgeführt. Die beteiligten KollegenInnen Frau Kraft, Herr Seifert und Herr Steppuhn leiteten die Konferenzschaltung mit ihren Tablets von der Schule aus. Die Kommunikation mit den Schülern wurde durch Audio, Video, Chat und Mail durchgeführt.

Unterrichtet wurden die Fächer Wirtschafts- und Geschäftsprozesse, IT-Systeme, Geschäftsprozesse und Steuerung und Kontrolle aus den Bildungsgängen Kaufleute für Büromanagement und IT-Kaufleute.

Alle Beteiligten waren sehr zufrieden mit dem Verlauf der beiden Tage.

„Zwei interessante Unterrichtstage, die auch für mich als wenig "technikaffine" Kollegin in beiden Klassen gut zu meistern waren. Sicherlich kann diese neue Form des Unterrichtens nicht flächendeckend in allen Klassen, zu jeder Zeit Anwendung finden, aber einen Versuch ist es durchaus wert!“ (Sabine Kraft).

Weitere Projekttage für andere Berufsschulklassen sind in Planung!

Die Schule und das Flex-School-Konzept

Das Erich-Gutenberg-Berufskolleg (EGB) ist eine Schule, in städtischer Trägerschaft im Osten von Köln, die aufgrund ihrer räumlich benachteiligten Lage und einer vielschichtig zusammengesetzten Schülerschaft mit besonderen Herausforderungen konfrontiert ist, und zugleich ihre kaufmännische Ausrichtung in Hinblick auf die Vermittlung sowohl fachlicher als auch zukünftig immer bedeutsamer werdender überfachlicher Kompetenzen annimmt. Mit Zustimmung der Bezirksregierung Köln führen wir bereits seit Dezember 2016 den beantragten Modellversuch school@home, Schule im Distanzunterricht, im IT-Bildungsgang durch. Die grundsätzliche Idee des Modellversuchs bestand darin, den Unterricht alle 6-8 Wochen für einen Tag in den Ausbildungsbetrieb oder die Wohnung der Auszubildenden zu verlagern. Eine Konzepterweiterung von school@home sieht vor, längerfristig erkrankten Schülern die Möglichkeit zu eröffnen, freiwillig und ohne Benotung von zu Hause oder dem Krankenhaus aus am Unterricht teilzunehmen.

Aufgrund der Tatsache, dass viele Auszubildende eine weite Anfahrt zu unserer Schule haben, würden sich aus dem Modellversuch auch viele ökonomische und ökologische Vorteile für alle Beteiligten ergeben. Technische Voraussetzung für die Durchführung des Distanzunterrichtes ist unser Basiskonzept BYOD und unsere Lernplattform Office 365.

Schule während der Corona-Pandemie

Durch unsere Vorkenntnisse im Bereich Distanzunterricht konnten wir uns in bestimmten Bildungsgängen schnell auf das Flex School Konzept einstellen. Die Grundlage in Form von Lernplattformen war bereits gegeben, sodass es keinen großen Zeit- und Lernverlust gab. Wir sind eine der wenigen Schulen in NRW die digital so gut aufgestellt sind, dass unsere Schüler vom Konzept des Distanzunterrichts profitieren können. Mit Stolz können wir sagen, dass unsere Schüler*innen in Zeiten von Corona durch unser Flex-School-Konzept keinen, oder nur sehr wenig Unterrichtsausfall hatten. Wir sind davon überzeugt, dass das Flex-School-Konzept nach der Pandemie aufrechterhalten und sogar weiter ausgebaut werden sollte, um auch hier dafür zu sorgen, dass unsere Schüler*innen weitere Kompetenzen aufbauen, die über die fachliche Komponente hinaus gehen. 

Die Idee des Distanzunterrichts

Die Unmöglichkeit, ins Klassenzimmer zurückzukehren, hat zur Entwicklung des Flex School Konzeptes "school@home" geführt, dem so genannten Distanzunterricht. Im Gegensatz zum Präsenzunterricht, bei dem die Schüler persönlich in die Schule kommen, um den Unterricht zu absolvieren, können sich die Schüler bei dieser neuen Form des Online-Unterrichts virtuell mit ihrer Klasse verbinden und den Unterricht live verfolgen.

Die Möglichkeit für die Schüler, sich ausschließlich auf den Unterricht zu konzentrieren und Input von außen zu vermeiden, sowie die Möglichkeit, Zuweisungen und Gruppen zu erstellen, wird einfacher und schneller. Dies ermöglicht eine bessere Verwaltung des Unterrichts und seiner Zeitplanung. Dies lässt dem Schüler mehr Freiheit, die durch dieses System "Flex School" genannt wird. Er lernt nicht nur, die Aufgaben zu erledigen, sondern sie in Gruppen und nicht mehr als Einzelperson zu organisieren und zu teilen.
Unsere Schule, wie auch andere Schulen in NRW, haben neue Infrastrukturen eingeführt, um den Bedürfnissen der Schüler*innen gerecht zu werden, indem sie Software (wie z.B. Teams, microsoft office usw.) verwenden, die das Einfügen in diese neue Methode des interaktiven Lernens erleichtern.
 
Interview mit dem Bildungsgangleiter Herr Seifert

Hatten Sie vorher bereits Erfahrung in School@home?

"Das Projekt gibt es seit dem Schuljahr 2013/14 im IT-Bereich und ich habe das erste Mal 2016 als Klassenlehrer mit meiner damaligen Büromanagement-Klasse in Form von Projekttagen teilgenommen. In den Folgejahren haben wir dies regelmäßig in allen BYOD-Klassen und dann auch im Bildungsgang E-Commerce-Kauffleute in Projektform weitergeführt. Seit dem ersten Lockdown im März 2016 haben wir dann den Stundenplan komplett online im school@home-Konzept unterrichtet." 

Welche Schwierigkeiten haben Sie festgestellt?

"Ja klar, gerade am Anfang gab es auch Probleme, aber eigentlich von Beginn an überraschend wenige. Dadurch, dass wir dies mit unseren Klassen vorab testen und auch sonst sehr digital arbeiten, war das alles sehr schnell abzufedern. Wenn wir drauf schauen, gab und gibt es auch immer mal wieder kleinere technische Probleme bei der Einwahl oder mit der Verbindung. Das ist aber alles absolut beherrschbar. Auch ist es aus Lehrendensicht herausfordernd, alle Kommunikationskanäle (Video/Audio/Chat/E-Mail) im Blick zu behalten."

Was für Vorteile sehen Sie in School@home?

"Webcalls und Videokonferenzen in größeren Gruppen durchzuführen, zu moderieren und zu präsentieren sind Basicskills für unsere Auszubildenden heutzutage. Darüberhinaus ist häufig auch ungestörteres Arbeiten – im Vergleich zu den Räumlichkeiten in der Schule – möglich. Wegezeiten fallen weg, kurze Abstimmungen und auch persönliche Gespräche mit Schülerinnen und Schülern sind häufig online einfacher möglich als in der Schule. Insgesamt fördern wir hier ganz stark neben selbstgesteuertem Lernen und projektorientiertem Arbeiten viele für unsere Auszubildenen wichtige Kompetenzen."

Hat sich Ihr Beruf durch School@home verändert?

"Durch School@home nur mittelbar, aber es war unsere Antwort auf Corona. Wir wollen vor allen Dingen unseren Schülerinnen und Schülern auf jeden Fall möglichst viel Struktur und Halt in diesen Zeiten geben. Von daher hat sich die Art und Weise verändert, wie wir unterrichten, aber nicht der Zeitumfang.

Grundsätzlich war ich in der Lage auch von unterschiedlichen Orten zu unterrichten und mit Kolleginnen und Kollegen zusammenzuarbeiten. Übergaben und Übergänge in der Staffel klappten besser, Kollegen konnten sich dazuschalten und dann "nahtlos" übernehmen. Auch unser wöchentlicher Team-Jour Fixe im Bildungsgang E-Commerce war einfacher durchzuführen. Dies hat schon eine gewisse Flexibilisierung mit sich gebracht, die ich gerne beibehalten würde."

Sollte Ihrer Meinung nach School@home weiter geführt werden, wenn ja, in welchem Ausmaß?

"Ja, auf jeden Fall. Es ist wichtig für die Kompetenzentwicklung unser Schülerinnen und Schüler. Darüberhinaus ist school@home ein Bauteil unseres Flex-School-Konzeptes: Dieses Konzept bedeutet, zusammengefasst, je nach unterrichtlichen Erfordernissen zwischen Online- und Präsenzunterricht zu wechseln. Das ist für mich die Zukunft und wird in den kommenden Jahren die Bildungsgangarbeit und Schulentwicklung jenseits der Beriffe Distance learning, Blended learning und Flipped Classroom bestimmen. Darüberhinaus müssen wir aus den zahlreichen Evaluationen auch Antworten finden, warum Schule mit persönlichem Zusammenkommen und im Klassenraum sinnvoll und wichtig für unsere Schülerinnen und Schüler ist."

Distanzunterricht aus Sicht der Lehrer: Vor- & Nachteile

Am EGB wurde eine Umfrage im Bildungsgang E-Commerce mit den entsprechenden Lehrer*innen durchgeführt.

Beteiligt waren acht Lehrer*innen.

Es wurden Fragen zu verschiedenen Themen gestellt, unter anderem zu folgenden Themen:

  • Vergleich der Arbeitsplätze: Zuhause vs. Schule
  • Was gut geklappt hat und wo es Probleme beim Distanzunterricht gab
  • Verbesserungs- bzw. Änderungsvorschlage
  • Wie sich school@home auf die Kompetenzen auswirkt
  • schließlich auch, ob der Distanzunterricht nach Corona beibehalten werden sollte
  • Bewertung von Distanzunterricht 

...

Gemeinsame Aussagen zum Distanzunterricht waren, dass die Arbeitsplätze sehr unterschiedlich sind und beide sowohl ihre Vor- und Nachteile haben. Genauso, dass es zu Beginn schwierig war, die Kontrolle der Schüler*innen abzugeben und mehr auf die Ergebnisse zu achten.

Ebenso gab auch Verbesserungsvorschläge, wie man den Distanzunterricht verbessern könnte.

  • Klärungen in Einzelkonferenzen müssen besser gepolt werden und ggf. Zeitvorgaben einhalten
  • Mehr Feedback von den Schüler*innen erhalten
  • Konzeptausbau der Bewegten Pause zur Bewegten Stunde
  • Gemeinsame Absprachen und Stundenübergabe sollten in den Schulalltag übernommen werden 
Die Lehrer*innen wurden auch dazu befragt wie sich der Distanzunterricht auf die Zusammenarbeit im Team ausgewirkt hat.
Hier die Ergebnisse
  • Größerer Bedarf an Abstimmungen
  • Mehr Einsichtnahme in Stunden der anderen (z.B mit OneNote)
  • Intensiverer Austausch zwischen den Lehrer*innen
  • Engere Zusammenarbeit
  • Aufgabenstellung wurde detaillier

...

Distanzunterricht aus Sicht der Schüler: Vor- & Nachteile:

An der Umfrage zum Distanzunterricht haben 1101 Schüler teilgenommen. Diese stammten aus sämtlichen Bildungsgangangeboten des EGB.

....

Distanzunterricht im Flex-School-Konzept - ist es etwas für die Zukunft?

Obwohl das Distanzlernen zu Beginn für alle eine Herausforderung war und es ein paar Nachteile hat, haben sich alle gut mit dem Konzept “angefreundet” und finden, dass auch nach Corona das Flex-School-Konzept aufrechterhalten werden sollte.
Dies kann Kompetenzen in verschiedenen Bereichen fördern, unter anderem die Selbstorganisation und Eigenverantwortlichkeit der Schüler.
Ziel ist es nach Corona die Komponenten Präsenzunterricht und Distanzunterricht sinnvoll mit einander zu verknüpfen. Auch um auf äußere Faktoren eingehen zu können, ohne, dass Unterricht dafür ausfallen muss und den Lerneffekt den Distanzunterricht hat, positiv für den Ausbau der Kompetenzen zu nutzen. Selbstverständlich angepasst an die Lernsituation.
Während der Pandemie wurden viele Erfahrungen mit dem Flex-School-Konzept gesammelt, die uns und unseren Schüler*innen weiter helfen.
Einige Aspekte wurden angesprochen, die auch in den regulären Schulalltag übernommen werden sollten, z.B. die Absprachen zwischen den Lehrer*innen sollte weiterhin, so eng verknüpft, bestehen bleiben.

Unsere Vision: learning with any device, anytime, anywhere

Schuljahr 2019/2020

In diesem Schuljahr starten insgesamt fünf neue BYOD-Projektklassen aus dem Voll- und Teilzeitbereich. In den Klassen für IT-Systemkaufleute bzw. Informatikkaufleute hat sich BYOD als Standard etabliert. Dies gilt ebenfalls für den neuen Ausbildungsberuf Kauffrau und Kaufmann im E-Commerce. Auch in den anderen Bildungsgängen wird vermehrt digital gearbeitet.

Die BYOD-Projektklassen im Schuljahr 2019/2020 im Einzelnen:

Kauffrau / Kaufmann für Büromanagement:

AKBT0219

Berufsfachschule:

BFS10119

BFS20319

Höhere Berufsfachschule:

CBF20319

Schuljahr 2018/2019

In diesem Schuljahr setzen wir BYOD in insgesamt fünf Projektklassen aus den Voll- und Teilzeitbereich ein. Darüber hinaus hat sich BYOD in den Klassen für IT-Systemkaufleute bzw. Informatikkaufleute als Standard etabliert. Der neu eingerichtete Ausbildungsberuf Kauffrau und Kaufmann im E-Commerce wird von Anfang an vollständig als BYOD-Bildungsgang geführt. Mit den BYOD-Klassen des IT-Bildungsganges und der Kauffrauen bzw. Kaufmänner für Büromanagement werden auch in diesem Schuljahr weiterhin school@home-Projekttage durchgeführt.

Die BYOD-Projektklassen im Schuljahr 2018/2019 im Einzelnen:

Kauffrau / Kaufmann für Büromanagement:

AKBT0218

Berufsfachschule:

BFS10118

BFS20318

Höhere Berufsfachschule:

CBF20218

CBF20318

Schuljahr 2017/2018

In diesem Schuljahr setzen wir BYOD erstmalig auch in 4 Projektklassen der Vollzeit-Bildungsgänge und in 2 Klassen der Steuerfachangestellten (FOM) ein. Mit den BYOD-Klassen des IT-Bildungsganges und der Kaufleute für Büromanagement werden in diesem Schuljahr auch wieder school@home-Projekttage durchgeführt.

Schuljahr 2016/2017

Das Thema BYOD wird in Schulen und für die beteiligten Schulträger immer bedeutender!

Diese Rückmeldungen kommen von vielen KollegenInnen, die unsere Vorträge zu diesem Thema auf den Digital Education Days 2016 in Köln, der Konferenz des Digitalen Bildungspaktes „Zum Lehren und Lernen in der digitalen Welt“ am 09.11. in Berlin, der Tablet Academ Tour 2016 mit einer Veranstaltung am EGB oder dem Seminar zur Digitalisierung der Berufsbildung am 11./12.11. in Hannover besucht haben.

Das EGB nimmt in diesem Jahr auch am Projekt "Lehren und Lernen mit digitalen Medien in Köln" teil, indem das Thema BYOD auch eine zentrale Stellung einnehmen wird. Das Projekt wird durchgeführt von der Stadt Köln zusammen mit Richard Heinen der Universität Duisburg-Essen. learning lab - Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement.

Der Trend zu BYOD und in diesem Zusammenhang dem papierlosen Büro wird auch in unseren Ausbildungsbetrieben realisiert - s. BYOD am Krankenhaus Porz am Rhein

Schuljahr 2015/2016

Wir haben in diesem Schuljahr 17 Berufsschulklassen, die mit BYOD unterwegs sind. Im IT-Bildungsgang haben wir den Projektstatus verlassen, und BYOD gehört in diesem Bildungsgang zum Schul-Standard. 

Weiterhin haben Windows-Devices den größten Anteil im Unterricht (80%), gefolgt von Apple-Devices (10%) und Android-Devices (10%).

Ergänzend zu BYOD haben wir in den letzten beiden Jahren weitere Techniken integriert:
Die Projekte nennen sich mobile school, school@home und Mirroring 360.

Projekt: mobile school

Hinter diesem Projekt verbirgt sich das Arbeiten mit mobilen interaktiven Tafeln (Legamaster-eBeams/Edges). Technische Voraussetzungen dafür sind ein Lehrer-PC samt eines Deckenbeamers, der auf ein klassisches Whiteboard projiziert.

Kollegen können sich eine mobile interaktive Tafel ausleihen von der Größe eines Smartphones und diese in das ausgewählte Klassenzimmer mitnehmen. Das Gerät wird per USB am Lehrer-PC angebunden, kalibriert - fertig!
Die interaktiven Tafeln kosten ca. 1/5 einer fest installierten interaktiven Tafel!

Projekt: school@home

Über eine Videokonferenz können erkrankte Schüler auf Wunsch von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen.
Sie können mit dem Lehrer oder anderen Schülern darüber kommunizieren, die Unterrichtsunterlagen werden zeitgleich in das EGB-Intranet  eingestellt und sind für die Schüler sofort verfügbar. Es besteht sogar die Möglichkeit der Rechnerübernahme, um konkrete Handlungen am PC nachzuvollziehen (bspw. wir setzt man in Excel am einfachsten die Summenformel ein).

Projekt: Mirroring 360

Arbeitet man viel mit BYOD, dann kommt schnell der Wunsch auf, die Lernergebnisse von Schülern auf den Lehrer-PC zu übertragen. Das ist in einer BYOD-Umgebung nicht ganz einfach - technisch befinden sich die BYOD-Geräte in einem eigenen VLAN, der Lehrer-PC hat in der Regel kein WLAN und ist im Schulnetz.
Das nächste Problem stellt die Heterogenität der Devices dar - es gibt selten technische Lösungen für alle 3 Welten.
Da in jedem Klassenraum bereits ein Lehrer-PC mit Beamer vorhanden ist, sollte die Lösung ohne zusätzliche Hardware realisiert werden.
Nach langer Suche und einer langen Testphase hat sich das Produkt Mirroring 360 bewährt. Es handelt sich um eine gut finanzierbare Software-Lösung, die alle drei Plattformen unterstützt. Die APPs/Programme für die Schüler sind kostenlos verfügbar - nur für die Lehrer-PCs sind kostenpflichtige Lizenzen notwendig.

Auszeichnung Wettbewerb Schulewirtschaft 2015

Das EGB war in Kooperation mit Microsoft aufgrund der BYOD-Projekte Preisträger des Wettbewerbs Schule-Wirtschaft. Die Preise wurden am 08.12.2015 in Berlin im Ministerium für Wirtschaft und Energie verliehen.

Schuljahr 2014/2015

Auch im Schuljahr 2014/2015 sind zum jetzigen Zeitpunkt wieder 5 neue Tabletklassen am Start, d.h am EGB arbeiten derzeit bereits 10 Berufsschulklassen als BYOD-Klassen. Dies sind in der Summe ca. 240 Auszubildende.

Es handelt sich um 2 Klassen aus dem neuen Berufsbild Kaufmann/frau für Büromanagement (AKBT0214, AKBT0714) und 3 Klassen aus dem IT-Bildungsgang (AITT0114, AITT0214, AITB0114).

Wir hoffen im Laufe des Jahres weitere Klassen aus den Bildungsgängen Wirtschaftsgymnasium und der Fachschule für Wirtschaft als Tablet-Klassen begrüßen zu können.

AKBT0214

 

 

 

 

 

 

 Schuljahr 2013/2014

Aufgrund der steigenden Mobilität in der IT-Technologie, der Finanzknappheit der Schulträger und dem schleichenden Overkill an technischer Administration testen wir seit dem Schuljahr 2013/2014 mit fünf Klassen (2 Bürokaufleute-Klassen und 3 IT-Systemkaufleute-Klassen) den Einsatz von Schüler-Tablets im Unterricht.

ABKT0813

ABKT0913

 

 

 

 

 

 

Als Kommunikationsplattform nutzen wir konsequent den Cloudansatz mit Office 365.

Die Praxis zeigt uns, dass nicht alle Schüler die gleichen Devices haben. Aus diesem Grund müssen die im Projekt eingesetzten Devices herstellerunabhängig sein, d.h. wir unterstützen den Einsatz von Apple IPads, Microsoft Surfaces als auch Samsungs Androids im Unterricht.

AITT0113

AITT0212

 

 

Fortbildungen für das Handling bzw. den Einsatz der Tablets, Office 365 und Windows 8 für Schüler und Lehrer haben wir seitens Microsoft über die "Windows in the classroom"-Aktion erhalten. Die Fortbildungen waren kostenlos - wir danken an dieser Stelle dem Microsoft-Trainer Klaus Elfert für die tollen Trainings.

Die didaktischen Umsetzungen folgen den 21st Century Skills und den integrierten Ansätzen „learning by doing“, "self pace learning", "learning for life", „own your own learning“, „bodylearning“ und dem "game based learning".
Unterstützt wird dieser didaktische Ansatz durch den Einsatz des Microsoft Pixelsense in Zusammenarbeit mit der Software smartPerform des Unternehmens ICT.

Pixelsense

 

Evaluation: eingesetzte Devices/BYOD Schuljahr 2013/2014

Evaluation BYOD Devices 2013/2014

 

 

 

 

 

 

 

ct-Artikel "Gewollter Wildwuchs" aus ct 6/14 

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Kurzfassung Bring Your Own Device (BYOD) am EGB

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Die Anschaffung vieler Komponenten - die im o. g. Artikel erwähnt werden wie bspw. dem Microsoft Pixelsense, den Microsoft Surfaces und den Acer Tablets verdanken wir der Initiative Mülheim 2020.

 

 

MÜLHEIM 2020 wird gefördert durch:

      

 

           

 

MÜLHEIM 2020 wird unterstützt durch:

  

 

"Das „WWW“ ist so wichtig wie das ABC" (Marc-Jan Eumann SPD)  -  Kinder fit für die Zukunft machen

In unserem Projektmodell PAP führen Berufsschüler und- schülerinnen, die ihre berufliche Ausbildung zu IT-Systemkaufleuten bzw. Informatikkaufleuten absolvieren, Grundschüler (Anmerkung: Pänz ist ein kölsches Wort und steht für Kinder) der benachbarten Grundschule Alte Wipperfürther Strasse in die Welt der digitalen Medien ein. Die Grundschüler haben in der Regel einen Migrationshintergrund, stammen aus einem sozialen Brennpunkt und besitzen zu Hause keine oder völlig veraltete Geräte. Jedem Grundschüler steht bei diesem Projekt ein „Pate“ eine „Patin“ zur Seite.
Die Paten sind Auszubildende der Mittelstufe, die sich in ihrer Freizeit einmal wöchentlich 60 - 90 Minuten mit den Grundschulkindern zusammensetzen und ihnen die Möglichkeiten der Nutzung moderner Medien nahebringen. Hierzu wurde von den Beteiligten ein medienpädagogisches und didaktisches Konzept entwickelt, das ständig weiterentwickelt bzw. verändert wird. In diesem Projekt werden die Komponenten eines PCs, das Betriebssystem und das Internet erläutert. Weiterhin stehen neben Spiel und Spaß ernsthaftes Lernen an Lernprogrammen bis hin zur Beherrschung eines Textverarbeitungsprogramms, anderer Office-Anwendungen sowie Internetrecherchen im Mittelpunkt dieses Projektes. Auch über Nutzen und Gefahren des Internets werden die Grundschulkinder informiert.

Anlass für dieses Projekt im Jahr 2000 war die Idee, benachteiligten Kindern Chancengleichheit anzubieten und damit schon jetzt Grundlagen für eine erfolgreiche Ausbildung und gegen späteres Versagen in Schule und Beruf zu schaffen. Die beteiligten Grundschulen (Buchheim und Stammheim) liegen in sozialen Brennpunkten die durch einen sehr hohen Ausländeranteil (mehr als 50 %), hoher Arbeitslosigkeit und einer großen Zahl an Sozialhilfeempfängern charakterisiert sind. Gerade in diesen Stadtteilen haben die Kinder zu Hause kaum Möglichkeit mit dem Computer in Kontakt zu kommen. Die betreffenden Kinder leben zwischen 2 Kulturen und von den Eltern sind meist keine Hilfestellungen für Schule und Alltag zu erwarten. Die Kinder aus diesen Randgruppen haben schon früh keine Perspektiven, deswegen müssen schon in der Grundschule vermehrt Hilfen bzw. Hilfsprogramme für diese Gruppen entwickelt werden. Vielleicht können wir mit diesem Projekt neue Motivation und bessere Zukunftsaussichten schaffen, auch durch die Vorbildfunktion der jungen Auszubildenden.

Aber auch die Auszubildenden profitieren von diesem Projekt. Sie nehmen sich mit großem Engagement "ihrer Pänz" an, denn jedem Azubi ist ein Grundschulkind anvertraut. Dies ist für die Auszubildenden eine völlig neue Erfahrung. Sie entwickeln eigene pädagogische und soziale Kompetenzen weiter, die ihnen auch im zukünftigen Berufsleben gute Voraussetzungen bieten können. Zudem reflektieren sie die Rollen ihrer Lehrer und Ausbilder. Der Einsatz von Computer und Internet im Unterricht ist immer noch eine Ausnahme in Deutschlands Grundschulen. Die Gründe dafür sind neben Geldmangel für eine Ausrüstung mit Hard- und Software, fehlende didaktische Konzepte für eine sinnvolle Nutzung von digitalen Medien im Unterricht und Fachleute zur Pflege und Wartung der Ausstattung.
Das EGB leistet hier einen Beitrag, Zukunftschancen auch für die junge Generation auf zu zeigen. Wir unterstützen so Schulen in sozialen Brennpunkten und stellen unsere Ausstattung und unser Fachwissen zur Verfügung.

450 Auszubildende haben bisher an diesem Projekt teilgenommen und ca. 700 Grundschüler und Grundschülerinnen intensiv betreut und individuell geschult. Bis heute haben die Auszubildenden dabei über 13.700 ehrenamtliche Stunden geleistet.

Das Projekt hat bereits den Ehrenamtspreis der Stadt Köln gewonnen und einen Sonderpreis der Sparda-Bank.

Ute Feller

Auch außerhalb des "normalen" Unterrichts ist das EGB aktiv: Z. T. schon seit vielen Jahren führen wir mit großem Erfolg Projekte wie "P@P - Pänz an die PCs" durch. Dazu kooperieren wir auch mit außerschulischen Partnern. Wenn Sie uns also unterstützen können oder wollen, Anregungen und Vorschläge haben, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Was es heißt Europäer zu sein, erfährt man in Begegnungen mit anderen Europäern. Wir möchten die Schülerinnen und Schüler und Auszubildenden des EGB auf die internationale Verflechtung der Wirtschaft und den wachsenden europäischen Binnenmarkt nicht nur im  Unterricht vorbereiten, sondern ihnen die Möglichkeit bieten, Europa als Lernort zu nutzen und entsprechende Kontakte zu knüpfen.

Wir wollen die europäische Integration gestalten und bei den jungen Menschen Verständnis für die europäische Idee wecken. Europa soll im Unterricht und in der Schule erfahrbar sein. Deshalb engagiert sich das EGB  in dem europäischen Programm Erasmus+.
Ziele sind hierbei unter anderem das interkulturelle Lernen zu fördern und fremdsprachliche Kompetenzen zu entwickeln.

Momentan laufen Projekte und gegenseitige Besuche mit den Partnerschulen in Finnland, Litauen, Irland, Spanien und Belgien.

Auslandspraktika müssen mindestens zwei Wochen dauern und  wurden bisher in Ländern wie z. B. Finnland, Schweden, Spanien,  Rumänien, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Türkei und Polen absolviert.

Wir sind bemüht Kontakte zu ausländischen Unternehmen für die Vermittlung von Auslandspraktika zu finden und zu festigen. Ein gute Möglichkeit für Auszubildende ist es in dem Ausbildungsbetrieb nahestehenden Unternehmen im europäischen Ausland ein Praktikum zu absolvieren.

Also, machen Sie sich fit für Europa!
Wir unterstützen Sie gerne. Melden Sie sich bei Fragen an Frau Kurz (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) oder an Frau Piepel (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.).

S. Kurz

 

Erasmus+

www.erasmusplus.de

 

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