Das EGB ist für viele Schülerinnen und Schüler mehr als nur eine Schule – es ist ein Ort des Neuanfangs und des Wachsens. Die Geschichten unserer Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2026 zeigen, was hinter einem erfolgreichen Abschluss steckt: Mut, Ausdauer und der Wille, auch in schwierigen Momenten nicht aufzugeben.
Dass dieser Weg gelingen konnte, verdanken viele auch den Menschen, die sie dabei begleitet haben. Ein aufrichtiges Dankeschön gilt daher allen Lehrerinnen und Lehrern sowie Mitschülerinnen und Mitschülern, die mit ihrem Vertrauen und ihrer Unterstützung einen echten Unterschied gemacht haben.
Wir gratulieren allen Abiturientinnen und Abiturienten herzlich zu ihrem Abschluss – ihr habt es verdient!
Petro Hlushko, Abitur 2026 Schnitt 1,7
- In welchem Jahr sind Sie nach Deutschland gekommen und wann haben Sie die IFK am EGB besucht?
Ich bin im Jahr 2022 aus der Ukraine nach Deutschland gekommen. Direkt nach meiner Ankunft habe ich die IFK am EGB besucht, um Deutsch zu lernen und mich auf das deutsche Schulsystem vorzubereiten. - Was war für Sie am Anfang die größte Herausforderung in der Schule?
Die größte Herausforderung war die deutsche Sprache. Ich musste nicht nur den Alltag auf Deutsch bewältigen, sondern auch den Unterricht verstehen und Fachbegriffe lernen. Am Anfang war das schwierig, aber mit viel Einsatz und Übung habe ich große Fortschritte gemacht. - Welche Unterstützung am EGB hat Ihnen besonders geholfen, Ihren Weg erfolgreich fortzusetzen?
Es gibt mehrere Lehrkräfte am EGB, denen ich sehr dankbar bin. Besonders möchte ich Frau Hackmann und Herr Pfluger aus der BFS nennen. Sie haben an mich geglaubt und mich immer wieder motiviert, den nächsten Schritt zu wagen und ins Wirtschaftsgymnasium zu gehen. Ohne ihre Ermutigung hätte ich mir diesen Weg vielleicht nicht zugetraut. Ebenso möchte ich Frau Mete,Herr Menzer,Herr Jumpertz und Herr Barelmann danken. Sie haben mich während meiner Schulzeit in Wirtschaftsgymnasium nicht nur fachlich unterstützt, sondern waren auch menschlich für mich da. Als Schüler, der neu nach Deutschland gekommen ist und sich in einer fremden Sprache und einem neuen Schulsystem zurechtfinden musste, bedeutete diese Unterstützung sehr viel für mich. Ihr Vertrauen, ihre Geduld und ihre Motivation haben mir geholfen, an mich selbst zu glauben und meine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Deshalb ist mein heutiger Erfolg nicht nur mein eigener, sondern auch ein Ergebnis der Unterstützung dieser besonderen Lehrkräfte. - Wie haben Sie den Übergang von der IFK in die BFS und später ins Wirtschaftsgymnasium erlebt?
Der Übergang war herausfordernd, weil die Anforderungen immer höher wurden. Gleichzeitig war er aber auch motivierend, weil ich gemerkt habe, dass ich Schritt für Schritt vorankomme. Mit jeder neuen Stufe wurde ich sicherer und selbstständiger. - Gab es einen Moment, in dem Sie gemerkt haben: „Ich kann das Abitur wirklich schaffen“?
Ja. Als ich gute Noten in anspruchsvollen Fächern erreicht habe und gesehen habe, dass ich mit meinen Mitschülerinnen und Mitschülern mithalten kann, wurde mir klar, dass das Abitur für mich erreichbar ist. - Auf welchen schulischen Erfolg sind Sie heute besonders stolz?
Ich bin besonders stolz darauf, dass ich innerhalb weniger Jahre eine neue Sprache gelernt und mein Abitur erfolgreich abgeschlossen habe. Außerdem freue ich mich darüber, zu den besten Schülerinnen und Schülern meines Jahrgangs zu gehören. - Was planen Sie nach dem Abitur?
Nach dem Abitur möchte ich studieren und mich fachlich weiterentwickeln. Gleichzeitig möchte ich neue Erfahrungen sammeln und mich persönlich weiterbilden. - Welchen Beruf oder welches Studium möchten Sie später ausüben und warum?
Nach dem Abitur möchte ich Wirtschaftsinformatik mit dem Schwerpunkt Softwareentwicklung studieren. Mich begeistert die Verbindung von Wirtschaft und Informatik, weil man dabei nicht nur technische Probleme lösen, sondern auch Unternehmen mit digitalen Lösungen unterstützen kann. Besonders die Softwareentwicklung finde ich sehr spannend. Es fasziniert mich, wie man aus Ideen Programme und Anwendungen entwickeln kann, die Menschen im Alltag oder in Unternehmen helfen. In diesem Bereich fühle ich mich am wohlsten. - Was würden Sie heutigen IFK-Schülerinnen und IFK-Schülern mit auf den Weg geben?
Ich möchte allen IFK-Schülerinnen und IFK-Schülern sagen-Glaubt an euch, auch wenn der Anfang schwer ist. Am Anfang wirkt vieles vielleicht unmöglich ,die Sprache, der Unterricht, das neue System aber genau diese Phase macht euch stärker. Habt keine Angst vor Fehlern, denn Fehler sind ein Teil des Lernens. Jeder kleine Fortschritt zählt, auch wenn er euch manchmal unbedeutend erscheint. Wichtig ist, dranzubleiben und nie aufzugeben.
- Wenn Sie Ihre Zeit am EGB in einem Satz beschreiben müssten – wie würde dieser lauten?
Meine Zeit am EGB war eine Reise voller Herausforderungen, Chancen und persönlicher Erfolge, die mich zu dem gemacht hat, was ich heute bin.